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Das Feedback auf unserer erste Ausgabe war sehr
erfreulich und spendierte uns zusätzlichen Aufwind für die kommenden Ausgaben. Vielen Dank!

Als wir unsere erste Ausgabe vor genau einem Monat veröffentlichten, waren wir schon ein wenig stolz. Du als Leser kannst Dir sicher vorstellen, dass wir uns täglich an die Leitung hängen, unsere Reviews lesen und die Downloadzahlen begutachten. An dieser Stelle sei gesagt, dass wir uns der Rolle des Underdog vollends bewusst sind und von diesem Standpunkt aus betrachtet einen ausgesprochen guten Start an den Tag legen konnten. Doch während wir durchstarten, schaut es in der rennsportlich orientierten Szene irgendwie dröge aus. INTERMOT und EICMA haben uns verdeutlicht, dass leider viel zu wenig Hersteller die Energie haben, neuen Konzepte umzusetzen. Farbenwechsel, mehr Ausstattung und ein „R“ dahinter langweilt uns. Hut ab an Ducati, die sich mit der Diavel echt was getraut haben.

 

 

03-konzeptvergleich-02Ein Rennwochenende der Supermoto DM ist prall gefüllt mit Action, Lärm und emsigem Treiben. Doch sonntags ab 17 Uhr kehrt normalerweise Ruhe ein. Die Rennen sind vorbei, die Teilnehmer packen ihre sieben Sachen zusammen, verabschieden sich voneinander und räumen das Feld. Genau so lief es auch in Freiburg ab. Nur mit der Ausnahme, dass zwei Piloten und wir von MotoMonster da blieben, um am kommenden Morgen einen kleinen Test zu fahren. Nun ja, das Wort "Test" ist vielleicht ein wenig hoch angesetzt - eine Vergleichsfahrt sollte her. Zwei außergewöhnliche Motorräder, die gegensätzlicher kaum sein können, sollten von Rutzl über die Piste getrieben werden. Nur um einen Geschmack zu bekommen, wie sich die Dinger anfühlen und vor allem wie unterschiedlich die Abstimmungsvorlieben der beiden Supermoto-Ikonen Jürgen Künzel und Dirk Spaniol ausschauen.

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04-ktm-super-duke-14Seit Jahren behauptet eine Meute Motorradbauer aus Österreich, dass ihre Hobel "Ready to Race" seien. Gut, das mag für serienmäßig produzierte Offroad Maschinen so zutreffen und befriedigt letztendlich auch den Anspruch des Kunden. In Anbetracht der Tatsache, dass sich die KTM-Leute in den vergangenen Jahren im Spektrum ein wenig geöffnet haben und neben Motocross, Enduro und Supermoto Maschinen nun auch knackige Straßenmotorräder an den Mann bringen, galt es diese Behauptung auf wahrheitsgemäßen Inhalt zu überprüfen. Die Super Duke sollte für unseren Feldversuch herhalten und nach etwas provokanter Anmache in Richtung Ursensollen (Sitz KTM Deutschland), schob man uns ein Exemplar zur Begutachtung unter den Allerwertesten.

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05-husaberg-fs-570-02Auf die Gefahr hin die Saure Gurke verliehen zu bekommen, möchten wir an dieser Stelle einen außergewöhnlichen Vergleich wagen. Die meisten von uns haben Erfahrungen mit beidem - Frauen und Motorrädern! Vergleicht man nun die Eine mit der Anderen, so lassen sich erstaunliche Parallelen zwischen Frauen- und Motorradtypen feststellen. Wer ist nicht schon von seinem Stahlross gestiegen, um es anschließend noch ein wenig zu streicheln und zu liebkosen. Es ist doch das Temperament des Motorrades, welches den besonderen Reiz und die Vorliebe zu eben diesem Gefährt ausmacht. Und nicht zuletzt entscheidet auch die Zickigkeit darüber, wie sehr man sich mit dem aktuellen Fahrzeug identifiziert, oder ob man sie bei nächster Gelegenheit verstößt.

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06-valencia-test-02 Am Dienstag nach den Abschlussrennen des FIM Motorrad Grand Prix kam es auch dieses Jahr in Valencia zu den traditionellen Auftakt-Tests, bei denen meist heitere Bäumchen-wechsel-dich Spielchen zu beobachten sind. Dieses Jahr stand ein ganz besonderer Ausritt ganz oben auf der Interessen-Skala von Zuschauern und Presse.

Der Doktor auf Ducati

Zwar war die Ducati nicht leuchtend rot, sondern wegen Rossis noch laufenden Vertrages mit Yamaha komplett schwarz und ohne Markenschriftzug, doch sein erster Ausritt auf der Desmosedici war dennoch das heiß ersehnte Highlight der MotoGP Tests in Valencia.

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07-onboard-kamera-01 Onboard Kameras im Test

MotoMonster ging zusammen mit der MOTORRAD online Redaktion auf große Test-Sause. Sieben Onboardkameras mussten ihr Können unter Beweis stellen. Wir fuhren die Protagonisten bei verschiedensten Einsätzen unter gleichen Bedingungen spazieren und schauten uns anschließend das aufgezeichnete Ergebnis an. Von haarstäubend bis unfassbar gut war alles vertreten. Doch Bild- und Tonqualität waren bei weitem nicht die einzigen Kriterien auf unserem Prüfstand. Befestigung, Bedienerfreundlichkeit und Verarbeitung wurden ebenso beäugt.

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08-trockenschmierung-01Vor einigen Monaten kam ein kluger Mann auf eine trickreiche Idee. Er war es satt, ständig die Kette seines Fahrrades pflegen zu müssen, nur um das Ergebnis wenig später an seinem Hosenbein wieder zu finden. Dr. Jan Tabellion dachte ein Weilchen nach und fand einen Lösungsansatz. Was er gerade tat, als er auf die zündende Idee kam, wissen wir nicht. Die Vermutung liegt jedoch nahe, dass Dr. Tabellion gerade mit einem langweiligen Telefonat beschäftigt war, mit dem er mit Bleistift auf einem Stück Papier kritzelte und feststellen musste: „Junge, das schmiert ja!“

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09-eicma-01 Wenige Wochen nach der INTERMOT kam es zum nächsten Showdown der Motorradbranche. Die EICMA im norditalienischen Mailand hat sich zum ärgsten Konkurrenten des deutschen Pendants entwickelt. EICMA-Besucher bekommen mindestens genau so viele Welt-Neuvorstellungen geboten und erleben rund um die Hallen ein sattes Angebot an purer Action.

Look and Feel der EICMA

Die Italiener haben Stil, das muss man schon sagen. Alle Gänge der Messe sind mit rotem Teppich ausgelegt. Vielleicht hat es damit zu tun, dass die Athmosphäre in den Messehallen von Mailand eine andere ist. Kaum ein Mensch, der über die Stände hetzt um wahllos Prospekte, Aufkleber und Kulis einzusammeln. Der durchschnittliche Messebesucher in Mailand trägt eine Jeans, darüber Hemd und Sakko und wandert ohne Hatz und Eile durch die Gänge. Trotz dieser ausgesprochenen Gelassenheit vermisst man kein bisschen an Enthusiasmus an der Sache. Es geht einfach ein wenig ruhiger zu als in unseren Breitengraden.

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10-design-look-01Zur Zeit weiß noch niemand so genau wo uns die Zukunft hinführen wird. Politik und Automobilkonzerne versuchen zögerlich eine Lobby für Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb zu etablieren, wobei jedoch schnell ein gewisses Maß an Unentschlossenheit deutlich wird. Elektro-Fahrzeuge sind zumeist optische Fehltritte, die dem Zweck für den sie entwickelt wurden oft nicht gerecht werden. Wenn man einen PKW entwickelt, dann doch wohl zu dem Zweck, dass er mehrere Personen von einem zum anderen Ort bewegen kann. Ein Toyota Prius, das prominente Hybrid-Vehikel mit ach so tollen Energie-Effizienzwerten, hat bis zu seiner Auslieferung in Europa schon so viel Umweltverschmutzung auf dem Buckel, er müsste 1000 Jahre laufen um das wieder wett zu machen. Eine gehypte Milchmädchenrechnung. Ein wahrlich ehrlicher Vertreter ohne Kompromisse ist hingegen der Tesla. Ein Sportwagen, der mit elektrischem Antrieb vollends im Hinblick auf sportliche Aspekte entwickelt wurde. Einen Gegepol im Motorradbereich gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht und das ist genau die Stelle an der Andre Federico Look ansetzt. Über sportliche Ausrichtung und Optik will er das Elektromotorrad reizvoll und zweckorientiert unters Volk bringen.

Der Ausgangspunkt des Entwurfs

Beim aktuellen Entwurf, stellte der Designer sich die Frage, welche Berechtigung Motorradrennsport in Zeiten hat, in denen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein immer mehr an Bedeutung gewinnen. Sein Wunsch war es, mit dem Entwurf Effizienz, Emotionen und Dynamik zusammenzuführen. Aus Looks Perspektive ist Rennsport ein sehr wichtiges Kommunikationsmittel von neuen Technologien und steigert maßgeblich die Akzeptanz für neue technische und gestalterische Lösungen.

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