S3

Dreikampf

Dass sie auch in den weiterführenden Klassen ein Wörtchen mitzureden haben, bewiesen Niewiadomski und Höllbacher in den Rennen der C-Pokal Klassen. Doch wie würde das Kräfteverhältnis wohl in der S3 aussehen? Nun, aufs Zeittraining bezogen war Maxi Niewiadomski fast zwei Zehntel schneller als der amtierende Meister Milan Sitniansky. Lukas Höllbacher war sogar eine halbe Sekunde langsamer unterwegs als Maxi und Josef Stehrer belegte den vierten Startplatz.

Sitniansky rechnet zum Schluss ab – Rennen 1

Beim ersten Rennen kam Höllbacher dann besser weg als Sitniansky, während Maxi sich den Holeshot sicherte. Doch schon beim ersten Durchqueren des Offroad machte sich Milan an die Arbeit und nahm Höllbacher die zweite Position ab. Das Führungstrio hatte sich somit gefunden und einsortiert. Der Viertplatzierte, Josef Stehrer konnte den dreien während des Rennens nicht folgen und ließ sich mit über 16 Sekunden Abstand auf die Spitze beachtlich weit abschütteln.

In den ersten Runden übte Höllbacher mächtigen Druck auf Sitniansky aus. Eine Ablenkung, die Maxi an der Spitze zu seinem Vorteil nutzen konnte, um sich eine Sekunde Vorsprung heraus zu fahren. In der sechsten Runde war es dann soweit, dass Höllbacher zum Überholmanöver ansetzte und den Tschechen auf Höhe der Boxengasse erfolgreich attackierte. Dieses Manöver war aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Fünf Runden lang hatte Höllbacher nun die Chance, sich an Niewiadomski heranzuarbeiten. Da ihm das nicht gelang, riss Sitniansky in der elften Runde der Geduldsfaden und er eroberte sich Platz zwei zurück. Maxi gewann somit den Lauf vor Milan, Lukas und Jo, während ein Gast aus der Tschechei, Jaros Zdenek, Fünfter wurde. Als Sechster fuhr der Österreicher Andreas Buschberger durchs Ziel, er war gleichzeitig der schnellste Junior in diesem Rennen.

Maxi macht den Sack zu – Rennen 2

Im zweiten Rennen nahm Maxi wieder von Beginn an die Führung ein. Milan lag zwar direkt dahinter, konnte aber nicht angreifen. Maxi war einfach zu schnell und was Milan auch versuchte, er kam nicht in Schlagdistanz. Noch herber erlebte dies Lukas Höllbacher. Er musste die beiden an der Spitze ziehen lassen, genoss aber ein insgesamt stressfreies Rennen, da der Vierte Jo Stehrer seinem Landsmann nicht gefährlich wurde. Als Fünfter kam erneut Jaros Zdenek, gefolgt von Florian Metzenrath, durchs Ziel. Andreas Buschberger war erneut schnellster Junior und belegte insgesamt Position sieben.

S3 Meisterschaftsstand nach 4 von 14 Rennen:

  1. Lukas Höllbacher (#72) / KTM - 90 Punkte
  2. Maxi Niewiadomski (#96) / Husqvarna - 88 Punkte
  3. Milan Sitniansky (#121) / Suzuki - 82 Punkte
  4. Josef Stehrer (#690) / KTM - 80 Punkte
  5. Florian Metzenrath (#66) / Kawasaki - 62 Punkte
  6. Nico Günther (#4) / Suzuki - 60 Punkte
  7. Julian Schurr (#295) / Suzuki - 55 Punkte
  8. Michelle Wiegand (#22) / Suzuki - 49 Punkte
  9. Oliver Kreuzburg (#92) / Husqvarna - 25 Punkte
  10. Raymond Marciniak (#77) / Suzuki - 21 Punkte

 

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