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21. Februar 2011
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Magazin 2011-02
Der ADAC MX Junior Cup ist die Einstiegsklasse in der MX Masters-Serie. Die Fahrer, welche hier an den Start rollen, sind zwischen 9 und 14 Jahren alt. Das ist wahrlich nicht die früheste Möglichkeit mit dem Motocrossen anzufangen, aber wohl das sinnvollste Einstiegsalter in eine nationale Meisterschaft mit internationalem Starterfeld. Die ganz jungen Piloten finden sich beim Motocross auf regionalen Veranstaltungen wieder und sind dort auch besser aufgehoben.
Grundlegendes zum ADAC MX Junior Cup
Am ADAC MX Junior Cup darf ausschließlich mit 85er Zweitaktmaschinen teilgenommen werden. Die Wahl zwischen Groß- und Kleinrad ist hierbei freigestellt, um es auch den ganz kurzen zu ermöglichen am Wettkampf teilzunehmen. Naturgemäß ist es aber eher unwahrscheinlich, dass ein 9 Jähriger auf einem Kleinrad die Tabellenspitze bis zum Ende der Saison inne hat und Meister wird.
In der Saison 2010 hatte der Junior Cup insgesamt satte 152 Teilnehmer, welche natürlich nicht allesamt an den Wertungsrennen teilnehmen konnten. Wer sich nicht direkt über eine entsprechend gute Rundenzeit im Zeittraining qualifizieren konnte, der hat auch im Junior Cup die Chance über das Last-Chance-Race noch in die Liste der Startenden mit aufgenommen zu werden. Im Grunde also genau wie bei den Großen. Die beiden Wertungsläufe pro Veranstaltungen dauern je 20 Minuten plus zwei Runden.
Der ADAC Junior Cup war 2010 nur bei 6 von 8 Veranstaltungen dabei und ließ Freising und Tensfeld unberücksichtigt.
Blick auf die Saison 2010
Der belgische Junior Brent van Doninck (# 1) ging mit seiner KTM als amtierender Meister in die Saison und setzte seine Erwartungen entsprechend hoch an. Sein ausgemachtes Ziel war die Titelverteidigung, was ihm auch fast gelungen wäre. Doch der Niederländer Luca Nijenhuis (# 129 auf Yamaha) war am Ende der Saison um sechs Punkte besser. Die beiden hatten beim Saisonabschluss in Holzgerlingen einen recht angenehmen Vorsprung zum Drittplatzierten und flottesten Deutschen Henry Jacobi (# 29 auf KTM), machten es aber untereinander noch mal richtig spannend. Doninck näherte sich beim vorletzten Rennen mit Rang zwei bis auf vier Meisterschaftspunkte an Nijenhuis heran, der konterte allerdings im letzten Rennen. Da wurde Nijenhuis dann Zweiter, hatte den Belgier allerdings stetig im Nacken, was im Hinblick auf die Meisterschaft äußersten Nervenkitzel verursachte.
Die Plätze drei bis fünf lagen mit dem Junioren Weltmeister Henry Jacobi, Stefan Ekerold (# 15 auf KTM) und Marten Borchert (# 23 auf KTM) komplett in deutscher Hand. Alle drei waren allerdings aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage alle Rennen der Junioren zu bestreiten. Gerade für Borchert und Ekerold, welche verletzungsbedingt zurückstecken mussten, eine besonders bittere Pille, gemessen an den ausgezeichneten Platzierungen in den bestrittenen Rennen.
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