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21. Februar 2011
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Magazin 2011-01
Stendal – Flugplatz Borstel
Eine Bahn wie man sie sich wünscht. Lange Geraden mit weitläufigen Kurven. Das ist eine Aufforderunge zum Überholen. Die Bahn besteht ausnahmslos auf großen Betonplatten, gespickt mit dicken Bitume-Fugen – wie es für alte Militärflugplätze im Osten so üblich ist. Der Offroad kann sich aufgrund des hohen Platzangebotes entfalten und wechselt zwischen kleinen und großen Sprüngen. Der verarbeitete Boden ist fest, staubig und enthält wenig Lehm. Da kann man schon mal ausrutschen.
Harsewinkel – Emstalstadion
Eine für Bahnsport-Aktivitäten erbaute Arena, der zum Kart- und Supermotofahren eine Asphaltschleife ins Innere gelegt wurde. Überholen ist aufgrund der flüssigen und engen Bauart fast nur an einer Stelle möglich. Der 180° Knick bei der Einfahrt zum Offroad lässt beherzte Angriffe auf der Bremse zu. Der Offroad hat zwar nur einen Sprung, reizt aber durch seine Higspeed-Kurve entlang der Sandbahn. Hier werden die meisten Überholvorgänge beobachtet – entweder weil einer schneller durch die Kurve saust oder durch späteres Bremsen.
Lichtenberg – Erzgebirgsring
Wie auf einer Berg- und Talbahn windet sich der Asphalt im Kessel des Erzgebirgsrings. Ohne Streckenkenntnisse kann man hier keine schnelle Runde hinzaubern, da man an zwei Stellen im Blindflug über eine Kuppe hinweg beschleunigen muss. Bahnbreite und Überholmöglichkeiten gehen mit anderen Kartbahnen einher – eher spärlich. Der Sprung in den Offroad offenbart ein kurzes, mitunter gerölliges Feld, dessen Sprünge recht steil verlaufen. Die Steilwand ist eine gute Möglichkeit zum Ansatz eines Überholmanövers.
St. Wendel – Wendelinuspark
Gestartet wird auf der Bundesstraße. Der Onroad-Teil hat mehrere Facetten. Zum einen den griffigen Asphalt der öffentlichen Straße, dann den des Parkplatzes und die mitunter schmierigen Pflasterelemente. Bei der Einfahrt zum Offroad existiert eine Welle, welche den Fahrern das Heck durch den Rebound in die Höhe wirft – eine nicht ganz einfache Stelle. Der komplette Offroad ist auf zwei Spuren angelegt, zwischen denen man im Verlauf der geraden Stücke gut wechseln kann. Dieser Offroad ist ein Paradies für Überholmanöver.
Schaafheim – Odenwaldring
Im normalen Leben ist der Ring eine Kartbahn ohne Offroad. Zur DM wird die benachbarte Cross-Strecke mit eingebunden. Der Asphalt ist äußerst schmierig, die Bahn eng und verwinkelt. Es bestehen kaum Überholmöglichkeiten. Der Zubringer zur Cross-Strecke taugt da schon eher. Der Offroad besteht aus lehmigem Boden und bietet bei trockenen Bedingungen guten Halt. Aber wehe es hat geregnet. Dann haben die Supermotos Schwierigkeiten und man sollte seine Regenreifen zusätzlich nachschneiden.
Freiburg – Gewerbepark Breisgau
Der Asphalt bietet zwar kaum ein gerades Stück, aber Highspeed ist trotzdem drin. Lang gezogene Biegungen werden durch kleine Schikanen entschleunigt. Hier kann man Meter auf seinen Vordermann gut machen. Stellenweise fährt man auf verfugtem Beton. Der Offroad ist malerisch, wie aus dem Bilderbuch! Er bietet massig Überholmöglichkeiten und verfügt über den wohl saftigsten Sprung innerhalb der Supermoto DM. Offroad-Spezialisten haben in Freiburg einen eindeutigen Vorteil gegenüber den filigranen Straßenzauberern.
ÜBERSICHT ALLER BERICHTE DES SUPERMOTO SPEZIAL
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