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28. Juli 2009
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Straßensport MotoGP
...während Rossi Rekorde sammelt.
Bei den letzten Grand Prix sammelte Motorrad-Superstar Valentino Rossi fleißig weiter Rekorde. Bei seinem Sieg am Sachsenring stand der Italiener zum 159. Mal auf dem Podium und zog in dieser Hinsicht mit dem Rekord von Giacomo Agostini gleich. Gleichzeitig war es Rossis 75. Sieg in der Königsklasse.
Beim Grand Prix von Donington konnte Rossi seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter ausbauen. Bei chaotischen Wetterbedingungen stürzte Rossi zwar in Führung liegend, doch Der Yamaha-Pilot konnte weiterfahren und den fünften Rang retten.
Bei beständigem, leichtem Regen fuhren alle auf Slick-Reifen. Lediglich Casey Stoner und Nicky Hayden hofften auf Regen. Der Poker mit Regenreifen ging aber nicht auf und die beiden Ducati-Piloten wurden klar Letzte. Ein ziemliches Desaster für Ducati, die Titelhoffnungen für Casey Stoner schwinden und Nicky Hayden hat nach guten Resultaten bei den letzen Rennen einen weiteren Schlag in den Nacken bekommen.
Rossis Hauptkonkurrenten patzten. Teamkollege Jorge Lorenzo rutschte in Führung liegend auf einer weißen Linie aus, Honda-Mann Dani Pedrosa wurde nur Neunter. Die besten Nerven und das meiste Feingefühl für die rutschige Fahrbahn zeigte der Italiener Andrea Dovizioso. Auf seiner Werkshonda holte sich der 125 Kubik-Weltmeister aus 2004 seinen ersten MotoGP-Sieg.
Durch das große Favoritensterben konnten in Donington auch mal andere als die "Fantastischen Vier", Rossi, Lorenzo, Stoner und Pedrosa aufs Podest fahren. Auf diese Chance mussten die Privatfahrer lange warten. Colin Edwards hält schon das ganze Jahr die Position des stärksten Privatiers und konnte auch in Donington glänzen. Auf seiner Yamaha M1 wurde er Zweiter vor Randy de Puniet, der in dieser Saison erfolgreich sein Image als Sturzkönig abgelegt hat.
Fotos: Andy & Fritz Glänzel
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