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17. Dezember 2009
Posted in
Supermoto Sonstiges
Vertragsklauseln führen in zwei Fällen zu Beeinträchtigungen in der Teilnehmerliste des Supermoto beim Supercross am kommenden Wochenende in München. Michi Herrmann, der ja für 2010 schon bei Zupin unter Vertrag steht, wurde von seinem noch laufenden Vertrag mit HP Moto eingeholt und pilotiert eine Aprilia MXV, der neuen Supermoto Waffe von Peter Öttl. Soweit kein Beinbruch, doch für seinen Vorgänger im Zupin Sattel, Jürgen Künzel schaut die Planung für den Kult-Event in der Münchener Olympiahalle nicht so rosig aus. Künzel musste absagen. Grund hierfür ist seine Vertragsbindung an den Husqvarna Importeur Zupin, der genau wie HP-Moto auch auf die vertraglich vereinbarte Markenbindung pocht, seinerseits allerdings kein Motorrad für Künzel bereithält. Künzel dazu: "Zupin pocht auf den 2009er Vertrag, will mir aber offensichtlich kein Motorrad geben. Jedenfalls habe ich danach gefragt und bis jetzt keine Antwort erhalten. Da kann ich nichts machen, egal wie gerne ich in München gefahren wäre. Hinfahren werd ich trotzdem."
Sportkoordinator Jens Hainbach sieht den Wettstreit in der Halle kritisch: "Ich bin grundsätzlich kein Freund dieser Form der Supermoto Präsentation. Das spiegelt nicht wider was Supermoto eigentlich ist." Zur Vertragslage meint Hainbach: "Künzel hat nunmal den Vertrag bis Ende des Jahres zu erfüllen und wir stellen ihm frei, sich eine Händlermaschine zu beschaffen. Wir können ihm jedenfalls kein Motorrad stellen. Da Mauno am Start ist, wird Zupin hinreichend vertreten."
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