Team MSF Sauerland monsterisiert die Conti Challenge

droste_michaelDamals, lange her, aber wir erinnern uns noch wage daran, fing alles im Seriensport an. Dort beschnupperten wir uns schon als Gegner und beobachteten ganz genau, was der andere gerade macht. Da wir uns auch fern ab der Rennstrecke gut verstanden, nämlich dann wenn das Messer eher zum Würstchen schneiden als zum zwischen die Zähnen klemmen herhalten musste, kam der Gedanke auf, zusammen Langstreckenrennen zu fahren. Die Idee keimte 2008 auf und da es einiges an Vorbereitung bedarf, visierten wir den Bördesprint im Frühjahr 2009 als erstes Etappenziel an. Thorsten Junker und ich, Michael Droste, sprinteten so vor uns hin und lagen auf einem phänomenalen vierten Platz, als wir uns 10 Minuten vor Schluss auf die Nase legten und einpacken konnten. Nichts desto trotz zeigte uns diese Erfahrung, dass wir als Team offensichtlich sehr gut harmonieren, weshalb wir beschlossen hatten weiterhin Langstrecke zu fahren.

Dann kam das erste große Showdown der Conti-Challenge 2009, die legendären 1000km von Hockenheim. Alles klappte wie am Schnürchen und wir belegten Platz 5 in der 1000er Wertung. Im Endeffekt spulten wir dann die gesamte Challenge-Saison mit viel Spaß ab und wurden Gesamtsieger 2009. Doch bei den vielen Langstrecken fehlte uns ein Pilot und Dierk Mester, den wir als Gegner und Freund im Seriensport schätzen gelernt hatten, kam mit ins Boot. Die Kombination Junker, Droste, Mester funktionierte perfekt und wir räumten mehrere Siege und Zweitplatzierungen bei Langstreckenrennen ab.

Das Lustigste an der Geschichte ist aber, dass wir samstags im Seriensport verbitterte Gegner bieten, um einen Tag später als Team anzutreten. Das geht nur in Kombination mit unseren engagierten Mechanikern und Helfern, ohne die eine solche Leistung einfach nicht zu schaffen wäre.

Es ist die Muckeligkeit, die es angenehm macht sich für einander einzusetzen und das Beste zu geben. Um dieses Teamgefühl ein wenig nach außen zu tragen, haben wir uns entschlossen die Saison 2010 hier auf MotoMonster zu dokumentieren. Unsere gemeinsamen Langsteckeneinsätze in der Conti Endurance Challenge, ab und an garniert mit ein paar Eindrücken aus dem Seriensport, werden wir zukünftig ganz subjektiv betrachtet hier auf dem MotoMonster in einer Art Kolumne wiedergeben.

Wir freuen uns schon sehr darauf!

Triumph Cup 2010 - jetzt anmelden!

Street Triple günstig abgreifen und genialer Rennstreckenspaß wird direkt mitgeliefert.

2010_teaser_t-cupDie Organisation für den liebevoll bezeichneten T-Cup liegt ab dieser Saison vollends in den Händen des MOTORRAD action Team, was auf eine lückenlose mediale Aufbereitung dieser günstigen Rennserie schließen lässt. Die eigentliche Attraktion im Zusammenhang sind unweigerlich die mannigfaltigen technischen Features die man im Paket mit erwirbt in Kombination mit der Möglichkeit seine Renn-Street-Triple nach absolviertem Wochenende wieder straßenfit zu machen. Uli Bonsels, Pressesprecher von TRIUMPH Deutschland zum Aufwand beim Umbau: "Mit etwas Übung war ich dann so weit, dass ich meine Maschine binnen einer Mittagspause wieder straßentauglich hatte." Hier der Pressetext von TRIUMPH :

Zur dritten Auflage 2010 hat der beliebte TRIUMPH Street Triple-Cup attraktive Paketangebote geschnürt, von denen nur noch wenige zu haben sind. Beispielsweise kommt das Komplett-Paket mit einer neuen TRIUMPH Street Triple R samt hochwertigem Fahrwerks- und Bekleidungspaket sowie allen Nenngebühren auf sensationelle 9990 Euro.

Der TRIUMPH Street Triple-Cup ist eine der beliebtesten Rennserien in Deutschlands Hobby-Racingszene, das liegt am unkomplizierten, unbürokratischen und dennoch ambitionierten Charakter. Doch auch die äußerst attraktiven Konditionen sind nicht zu verachten, die ein konkurrenzlos preisgünstiges Rennvergnügen ermöglichen. Die Durchführung der dritten Auflage obliegt dem MOTORRAD action team aus Stuttgart, Medienpartner bleibt PS – Das Sport-Motorrad Magazin und die technische Betreuung liegt in den bewährten Händen der renommierten Firma Franzen Sport Evolution aus Koblenz.

Kleiner Rückblick auf die Messe in Dortmund

thumb_20100307_0246_queensEs war ne Menge zu tun und dabei hatten wir "bloß" 70 qm zu bestücken. In Anbetracht dieser Tatsache kann man nur Bewunderung für die Organisation eines solchen Event wie der Dortmunder Motorradmesse aussprechen. Nach außen hin schien es jedenfalls so, als wäre alles reibungslos und glatt wie Babypopo abgelaufen. Doch zurück zum MotoMonster Stand - Nachdem wir mit tatkräftiger Unterstützung eines MonsterGroßvaters am Mittwoch Abend mit dem Aufbau soweit durch waren, konnten die Besucherströme gerne kommen. Gott sei Dank verhalten sich Besucher einer Motorradmesse ganz ähnlich den allseits bekannten Wühlmäusen aus Skandinavien. ALLE IN EINE RICHTUNG, weshalb die erste halbe Stunde nach öffnen der Pforten in den vorderen Hallen die Hölle losbrach und wir erst noch Zeit hatten in Ruhe klar Schiff zu machen, das morgendliche Begrüßungsvideo trällern zu lassen um dann die ersten Interessenten zu verarzten.
Unsere Exponate waren ordentlich, hatten zudem genügend Abstand zu einander und wurden eifrig fotografiert. Die Highlights des MotoMonster Stand waren natürlich die KTM RC8 von Stefan Nebel und die Meistermaschine von Jochen Jasinski. Doch auch Bundies leckere Super Duke von Konrad Schittko und die Carbon-verkleidete 1198er Ducati von Desmoworld in Nürnberg waren echte Hingucker.
Während eines Messetages, ganz egal welcher, kehrten die gleichen Gespräche immer wieder und wir hatten alle viel Spaß dabei auf das Interesse der Besucher einzugehen. Besonders angenehm war der Aufenthalt in diesem Schmelzziegel an idealistischen Ausstellern, die man in unserem Teil der Halle 6 vorfinden durfte. Da half jeder jedem und wenn es mal zu viel wurde, dann ging man mal ums Eck um mit einem "Leidensgenossen" zu schwatzen. Hervorragend!

Für MotoMonster war die Messe ein voller Erfolg und wir können auf eine anstrengende und zugleich ereignisreiche halbe Woche zurückblicken, in der wir viele nette Menschen treffen durften. Einige dieser netten Menschen nutzten auch unsere "Selbstschussanlage"! Wir hatten in den Traversen einen Fotoapparat installiert und jeder der wollte konnte mal auf den Fernauslöser drücken. Viele haben sich geziert, doch manche legten ihre Sonntagsfratze auf und waren mutig. Viel Spaß dabei.

Jürgen Künzel auf Aprilia MXV450 in die S1

06_kuenzel_friEs ist raus. Nach lange währender Zurückhaltung flatterte soeben eine offizielle Pressemitteilung von Aprilia Offroad ins Postfach. Künzel wird auf einer Werks-MXV450 in der S1 antreten und gilt natürlich wieder als Titelkandidat. Während eines Gespräch im Rahmen der Motorradmesse Dortmund, zu dessen Zeitpunkt dies alles schon zu 98,5 % feststand, gab sich Künzel ausgesprochen angetan vom Engagement seiner neuen Marke. "Ich war in Italien und habe die Werkstatt gesehen in der meine Maschine von den Werksmechanikern aufgebaut wurde. Da freut man sich ganz besonders über sein neues Material." Aprilia Deutschland Offroad-Chef Olaf Hilger fädelte den Deal mit Künzel ein und kümmerte sich persönlich um die anstehende Teamlogistik für die Titeljagd. "Mit den Grebensteins aus Gera arbeiten wir schon seit Jahren zusammen und haben beste Ergebnisse erzielt. Da ist Jürgen bestens aufgehoben."

Neben den Geschicken von JK informiert die PM von Aprilia auch über Künzels Teamkollegen Lukas Wolf, der ebenfalls S1 fährt und die beiden C-Pokal Piloten Kai Löbe (C1) und Gordon Erler (C2), die für Frechs MX World an den Start gehen werden.

MotoMonster in Halle 6 - Motorräder Dortmund

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Um unseren Monstern die Suche in den prall gefüllten Messehallen der Motorräder Dortmund zu erleichtern, hier mal ein kleiner Anhaltspunkt zur Orientierung. Der MotoMonster Stand befindet sich in Halle 6 und unsere Nachbarn sind PS und die CSBK. Wie unser Stand auschaut habe ich gestern mal in einer ruhigen Minute dokumentiert. Wenn Du auf das Bild klickst, dann kannst Du auch ein paar der Fratzen sehen, die uns zwischenzeitlich besucht haben... es werden noch viele folgen. Hackfressenalarm!

 

 

TRIUMPH, jetzt ist die Speed Triple dran

Unglaublich, aber diese Speed Triple scheint mit geheimen Technologien des Militärs produziert worden zu sein:

2010_pm_triumph_street-triple_militaryTRIUMPH weist in seiner Pressemitteilung zwar lediglich auf die besondere Farbe hin, doch uns ist die große Besonderheit an diesem Fahrzeug nicht entgangen. Dank einer Siemens-Lufthaken ähnlichen Technik scheint dieses Motorrad ein echter Technologieträger zu sein. Denn obwohl rund um das Geschoss keinerlei Ständer zu entdecken ist, bleibt das Dingen aufrecht. Wenn sie trotz dieses Features noch genau so geil fährt wie die Standardmodelle, dann kann einfach nix schief gehen. Hier die verheimlichende TRIUMPH Pressemitteilung:

TRIUMPH verleiht seinem einzigartigen Kultbike Speed Triple mit der neuen Farbe Matt Khaki Green für Frühjahr 2010 einen noch aggressiveren Touch. Parallel zur Farbgebung wird das klassische TRIUMPH-Logo auf dem Tank und der typische Speed Triple-Schriftzug am Heck durch Lettern im Military-Look ersetzt. Den Auftritt aus einem Guss komplettieren farblich angepasste Kühlerabdeckungen und zahlreiche Schwarz gehaltene Bauteile. Dadurch wird das Fighter-Image des „Streetfighters ab Werk“ deutlich betont.