GEC/DLC - Team MSF Sauerland MotoMonster auf dem Podium

DRC_10072010_IMG_3462War das Glas für das Team MSF Sauerland Moto Monster beim 6-Stunden Rennen der German Endurance Championship (GEC) nun halb voll oder halb leer ? Drei Stunden hatte das Team in Führung gelegen, doch dann begann das Team BMW Cloppenburg I pro Runde 1-2 Sekunden vom Vorsprung der Sauerländer abzuraspeln. Nach 3 Stunden und 36 Minuten übernahm dann BMW CLoppenburg I die Führung und konnte sich etwas absetzen. In der letzten Stunde schien sich das Blatt wieder zu wenden. Team MSF Sauerland kam den Führenden wieder näher. Dann wurde es etwas chaotisch - Ausfall des Live-Timings und Safety Car Phase. Im allgemeinen Durcheinander schlich sich das Team Ilmberger noch an die Sauerländer heran und übernahm buchstäblich in der letzten Sekunde den sicher geglaubten zweiten Platz.

Endergebnis zum 6-Stunden Rennen der GEC, der auch gleichzeitig der 2 Lauf zum Deutschen Langstrecken Cup (DLC) war:

  1. BMW Cloppenburg I
  2. Ilmberger Carbonparts
  3. MSF Sauerland Moto Monster
  4. MSF Sauerland Team 62
  5. JOS Motorsport

DRC in Hockenheim - Ein Blick in die zweite Liga

DRC_10072010_IMG_3732Motorrad-Straßenrennsport außerhalb der IDM findet in der Deutschen Seriensport Meisterschaft, diversen Langstrecken-Serien (GEC, Dortmunder MC, Conti Challenge, Bördesprint) diversen Marken-Cups (KTM, Triumph) und in der DMV Rundstrecken Championship (DRC) statt. Die DMV Rundstrecken Championship wird vom DMSB als die zweite Liga des Motorrad-Rundstreckensports und als Serie zur Förderung des Nachwuchses für die IDM bezeichnet. Außerdem finden die Rennen auf den entsprechenden Kursen vor dem IDM Lauf statt, um den IDM-Teams Gelegenheit zum Testen zu geben. Grund genug sich die Sache mal vor Ort anzuschauen.

Am letzten Wochenende gastierte die DRC am Hockenheimring. Im Gegensatz zu den anderen Serien wird hier zeitlich das volle IDM-Format gefahren. Am Freitag findet das freie Training statt, am Samstag das Zeittraining und Sonntag ist Renntag. Die Starterfelder waren dieses Mal eher übersichtlich. Von IDM-Startern war kaum was zu sehen. Die wenigen Zuschauer bekommen trotz der brutalen Hitze ein paar interessante Rennen zu sehen. Man wird sehen ob das Konzept des DMV mit der zweiten Liga DRC aufgeht. Zweifellos sind schnelle Fahrer in der DRC unterwegs, die sich aber mit dem Nachwuchs in der härter umkämpften IDM 125 oder im Yamaha R6-Cup messen lassen müssen. Zu Beginn der nächsten Saison wird man sehen, wer sich für höhere Aufgaben empfehlen konnte.

Die kompletten Ergebnisse gibt es auf der Homepage von Bike-Promotion.

9. ADAC/DMC-Reinoldus Sprint - Nürburgring

SSP_04072010_B_IMG_9635 04.07.2010 - Nebel und Hitzeschlacht in der Eifel.

Für alle die sich nach dem 4:0 unserer Nationalmannschaft gegen Argentinien noch in einer Phase der Euphorie befanden, war der Nürburgring am Sonntagmorgen der richtige Ort um wieder runterzukommen - Feucht, kühl und Nebel. Mit einer Stunde Verspätung konnte dann doch der 9. ADAC/DMC-Reinoldus-Sprint gestartet werden. In der ersten halben Stunde fanden die üblichen Scharmützel statt, aber danach begann die gewohnte "Unübersichtlichkeit" eines Langstreckenrennens. Die Teams fuhren im Rahmen ihres Könnens und der eigenen Strategie. Die inzwischen brutale Hitze machte es allen Beteiligten auch nicht gerade leichter. Die Verdächtigen für den Gesamtsieg waren schnell auszumachen. Wilhelm/Heinrichs lagen von Anfang an in Führung, da hinter lauerten Hänke/Bammann und noch in Schlagdistanz das KTM-Team Schittko und "Die ominösen Drei". So langsam verabschiedete sich das KTM-Dreigespann aus der Spitzengruppe und die Positionen waren eigentlich bezogen. In der 5. Stunde dann der Führungswechsel - Hänke/Bammann vor Wilhelm/Heinrichs, die aber in der letzten Stunde noch zurückschlagen konnten und sich am Ende mit gerade mal sieben Sekunden Vorsprung (nach 6 Stunden!) über die Ziellinie retteten.

Am 01.08. geht es mit dem 10. Reinoldussprint auf dem Nürburgring weiter. Dieses Rennen ist auch gleichzeitig der 3.Lauf zum DMSB Langstrecken Cup 2010 (DLC).

Die kompletten Ergebnislisten gibt es auf der Homepage des Dortmunder MC (www.dortmunder-motorsport-club.de)

Bikers Classic in Spa - alte Monster wurden losgelassen

BC_12062010_IMG_2944 Am 12. Juni 2010 kamen die Liebhaber von klassischen Rennmotorrädern bei den Bikers Classic in Spa Francorchamps auf ihre Kosten. Wie es sich für dieses Event gehört waren wieder sehr illustre Namen vergangener Tage auf der Starterliste. Giacomo Agostini, Phil Read, Mick Grant, Steve Baker pilotierten ihre alten Schmuckstückchen um den Kurs von Spa Francorchamps. Vor allem Steve Baker mit seiner OW31 war ein optischer und akustischer Genuss.

Hinweis der Redaktion: Bevor es zum Erlebnisbericht des Grantler geht, noch ein kurzer Hinweis. Der Bursche hat so geniale Fotos mitgeschickt, dass wir keines aussparen wollten. Alle 13 lassen sich hinter diesem einen durchblättern. So, jetzt kannste auf "Weiterlesen" klicken.

Teaser zu den German Open 2010

In Hockenheim trafen sich neben Renntrainings-Teilnehmern auch der Triumph Cup und die Super Duke Battle. Zwei durchaus angenehme Varianten sich seine Freizeit zu vertreiben. Zusätzlich war auch noch die Europäische Motorrad-Stunt-Elite vertreten und präsentierte sich mit atemberaubender Akrobatik. All das werden wir in naher Zukunft sauber aufbereitet präsentieren, doch hier erst einmal der Teaser.

1000 km von Hockenheim

10_1000km_snoopyZwei MotoMonster Teams im Pech und ein allgemeiner Blick auf das Renngeschehen

Gleich zwei Teams standen in Hockenheim unter dem Pseudonym MotoMonster in den Listen, und bei beiden lief es am Wochenende alles andere als gut. Das Team MSF Sauerland - MotoMonster, bei dem Dierk Mester, Thorsten Junker und Michael Droste am Kabel ziehen, hatte mit schwersten Vorbereitungen zu kämpfen. Eine Woche zuvor, beim Speer Training in Hockenheim, brach sich Mester das Schlüsselbein und Droste parkte das Einsatzgerät etwas unsanft in den Reifenstapeln, woraufhin das Vorderrad schmollte und der Gabel die Freundschaft kündigte. Man kann von einer theatralischen Trennung der beiden sprechen. Michael überstand den Abflug unversehrt, reiste umgehend nach Hause um sich dem Wiederaufbau des Schrotthaufens zu widmen. Dank der Unterstützung von Manni Groebert vom Motorradshop Bergkamen und den Kumpels Klausi und Leo, wurde die Suzuki einmal komplett neu aufgebaut und stand fast wie neu im Hof. Bei dem Unfall hatte aber die Wegfahrsperre einen Hau abbekommen, Manni war schon unterwegs zum IDM-Training am Lausitzring und dem Motor wurde von der Sperre das Zünden verwehrt. Das endgültige Aus für dieses Team. Droste nahm kurzerhand in einem anderen Team an den 1000 Kilometern teil, wurde aber auch dort von der Technik bestraft.