Freiburg Relaunched - Supermoto im Breisgau

 

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Am 11. und 12. September ist das südbadische Freiburg Austragungsort für die sechste Runde zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft. Der SuperMotoPark liegt im Gewerbepark Breisgau bei Heitersheim nahe an der A5. Galt die Strecke auf dem ehemaligen Militärflugplatz früher als eine der schnellsten Pisten in der DM, wird sie ihren Charakter 2010 ändern. Durch eine Ausweitung des Gewerbegebiets wurde die Strecke verlagert und etwas kompakter. Geblieben ist allerdings der im Rahmen der DM mit Sicherheit spektakulärste Off-Road mit zahlreichen Sprungkombinationen.

 

Im Mittelpunkt stehen natürlich die beiden DM Klassen S1 (bis 450 Kubik) und S2 (über 480 Kubik). Doch das Programm ist weitaus umfangreicher. Die Nachwuchsfahrer der ADAC S3 Youngster und Junioren sowie der nationale Pokal C1 und C2 gehen ebenso an den Start wie eine Amateurklasse. Insgesamt werden weit über 200 Fahrer in 12 Rennen an den Start gehen.

Regen, gute Stimmung und packende Rennen

20100815_queens_1011Das Comeback der Supermoto DM auf dem Odenwaldring bot viele spannende Rennen, an denen sich viele Zuschauer erfreuen konnten. Die Wettersituation lichtete die gewöhnlich vollgestopften Ränge der Strecke zwar ein wenig, aber für eine Regenveranstaltung war der Zuspruch durchaus positiv und vor allem die Stimmung war äußerst fröhlich. Trotz immer wieder kehrenden Schauern wurde der weitläufige Offroad von der DM voll gefahren. Ein Umstand, der die Show zusätzlich anheizte.

Come Back - Supermoto am Odenwaldring

10_dm_05sch_plakatAnbei der offizielle Newsletter des Promoters, dem im Anschluss entsprechende Dokumente wie Zeitplan, Guide und Teilnehmerliste beigefügt sind.

Am 14. und 15. August ist das hessische Schaafheim Austragungsort für die fünfte Runde zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft.

Der Odenwaldring gehört zu den Klassikern der nationalen Szene, denn seit dem Beginn des Supermotosports in Deutschland in der Mitte der 90er Jahre wird auf der kompakten Kartbahn gedriftet. Für die Inter-DSM ist es allerdings ein Come Back, sie gastierte 2002 letztmals beim MSC Wartturm.

Damals war der Belgier Eddy Seel erfolgreich, der inzwischen ausschließlich die WM fährt. Auf dem Podium fanden sich mit Jürgen Künzel und Dirk Spaniol aber auch zwei Piloten ein, die noch heute zur Spitze der DM gehören. Und ein gewisser Bernd Hiemer, inzwischen zweifacher Weltmeister, feierte seine Premiere in der Inter-DSM.

Hitzeschlacht in der Stadt - Supermoto DM St. Wendel

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Das wohl heißeste Wochenende des Jahres und über 9.500 Zuschauer wurden in St. Wendel Zeuge von vier spannenden Rennen der Supermoto DM. Die Piloten der Deutschen Meisterschaft waren allerdings nicht alleine zu Gast in der saarländischen Motorsport-Metropole. Auch die WM und EM waren mit vor Ort und gaben ihr Bestes. Die Zeiten der DM konnte man aber auch in der WM nicht knacken. Die Reifenbindung der WM macht es den Fahrern an der Weltspitze denkbar schwer, gegen das durch den Wettbewerb bestimmte Reifenangebot aus der DM zu schlagen. Hermunen war mit 58,057 absolut schnellster Mann des Wochenendes. Im Vergleich zu Ivan Lazzarini, der mit 58,603 die schnellste WM-Zeit fuhr.

Lokalmatador Markus Volz setzte alles um einen guten Startplatz zu erlangen und wurde entsprechend belohnt. Mit etwa sieben Zehntel Rückstand auf Hermunen sicherte er sich den zweiten Startplatz. Sein Nachbar in der Startaufstellung war nur 0,001 Sekunden langsamer. Jürgen Künzel startete von Rang drei, gefolgt von Marcel Götz. Bernd Hiemer hatte die Trainings der DM auf WM-Pneus gefahren, ergatterte dadurch nur Startplatz zehn und verzichtete auf den Start in der DM.

 

Kevin Würterle besiegt Köckritz beim Heimspiel

20100626_queens_3668Und die Frischlinge mischen die C2 auf.

Alexander Köckritz markierte die schnellste Runde im Zeittraining und erhaschte dadurch die beste Ausgangsposition. Doch er hatte seine ärgsten Konkurrenten direkt neben sich in der Startaufstellung. Kevin Würterle holte Startplatz zwei, gefolgt von Steffen Schmid und Marc Buchner. Buchner, der aktuell im Yamaha R6 Cup seine Runden dreht, nahm zur Abwechslung mal wieder seine Suzuki aus der Garage und räuberte ordentlich mit. Alexander Büttner lauerte auf Startposition fünf direkt hinter Köcke. Büttner verdrängte Janina Würterle in letzter Sekunde von diesem Startplatz.

 

Finnisches Heimspiel im Erzgebirge

20100627_queens_6523Das volle Programm der S-Klasse Rennen in Lichtenberg - jetzt mit neuem Text und Videos

Lichtenberg ist Hermunen Land. Wem das vorher noch nicht klar war, dem wurde es spätestens beim Zeittraining am Samstag Nachmittag bewusst. Mit Beginn der Trainings Session stürmte ein Großteil der Piloten direkt wie von der Tarantel gestochen los. Ein bescheuertes Sprichwort, wenn man bedenkt, dass Taranteln beißen und nicht stechen. Bevor man auf dem Erzgebirgsring über die Induktionsschleife der Zeitnehmer huscht, fährt man fast eine komplette Runde, weshalb die erste gezeitete Runde auch gleichzeitig die erste fliegende ist. Nun, lange Rede kurzer Sinn, Hermunen nutzte genau diese erste fliegende Runde um sich ein sattes Polster von etwa einer Sekunde auf die Konkurrenz heraus zu fahren. Kehrte danach wieder selig in die Box ein und wartete ab. Runde um Runde wurde der Rest der Truppe schneller und schließlich, als Bernd Hiemer die unterboten hatte, machte der Hermunator sich wieder auf den Weg. BANG, wieder fast eine Sekunde flotter und in der anschließenden noch eine Schippe drauf gepackt. Kein Herankommen für Hiemer, Class und Künzel.