Ein Banner reist nach Cahors - ebay Auktion

KoreabannerDer Wahnsinn nimmt kein Ende. Herr gassini aus dem Supermoto-Forum war so freundlich, sein Banner für den wohltätigen Zweck zu spenden. Der Erlös aus der angeregten Versteigerung um diesen geschichtsträchtigen Druck wird einfach in die Cahors-Kasse des DMSB Kader geschmissen.

Um die Steiger-Wut noch ein wenig anzuheizen, bekommt der Auktionsgewinner noch ein Wunschbanner oben drauf. Das Thema zum zweiten Banner kann er selbst als Druckvorlage einreichen. Das originale Banner reist natürlich mit nach Cahors (Frankreich), wird das Fahrerlager schmücken und mit Unterschriften des Teams versehen. Danach bekommt es der Meistbietende ausgehändigt.

Hier geht's zur Versteigerung.

 

FIM verkündet die genannten Teams zur SMoN

07_smon_logoAm Samstag veröffentlichte die FIM die Teilnehmerliste zur Supermoto of Nations in Cahors (Frankreich). Ein mäßig bis harter Wind bläst da gegen die erwünschte Titelverteidigung des Team "Germany Junior". Doch mit zwei Teams kann die DMSB Mannschaft etwas kalkulierter und taktischer agieren und die genannte "Alt-Herren-Mannschaft" braucht den Vergleich mit den anderen wahrlich nicht zu scheuen. Ganz heiß wird es sicherlich gegen das Finnland, Italien und Frankreich. Doch man beachte: Die Supermoto of Nations ist ein Turnier, da ist vieles möglich und Deutschland ist doch bekannt für seine Turnier-Stärke.

Teamliste als PDF zum Download

TM blaues Wochenende beim Supermoto GP auf Sizilien

Gozzini_SmGp3I010Davide Gozzini konnte in Triscina (Sizilien) seinen ersten GP der Saison gewinnen und kletterte zugleich an die Spitze der Meisterschaftstabelle. In der Veranstaltungswertung lagen Thierry van den Bosch und Andrea Occhini auf den Rängen zwei und drei. Dies war der erste Podiumsplatz in Occhinis Karriere als Supermoto Profi. Gozzinis Teamkollege Thomas Chareyre hatte für das erste Rennen zwar die Pole Position erkämpft, schied aber im ersten Rennen aus. In Summe bot das TM Doppelpack eine grandiose Vorstellung und steht nun gemeinsam an der Tabellenspitze.

Thomas Chareyre wie ein Blitz zur WM-Spitze

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Zum dritten Mal in der Geschichte der Supermoto Weltmeisterschaft kam es am vergangenen Wochenende im saarländischen St. Wendel zum Showdown der Besten. Auch wenn, wie schon im Bericht der DM dargestellt, die Besten nicht gleichzeitig die Schnellsten waren, so hatten es die Rennen in sich. Schon fast ein wenig übertrieben kommt einem das Geplänkel um die erste Startreihe vor. Zwei Freie Trainings sind die Vorboten zum Zeittraining, doch das Ergebnis des Letzteren sagt noch lange nichts über die erste Startreihe aus. Am Sonntagmorgen begaben sich die Brüder Chareyre, Ivan Lazzarini und Mauno Hermunen unmittelbar nach dem Warm-up in die Superpole. Thomas Chareyre, dem seine TM am Samstag im Zeittraining irgendwann den Dienst versagte, hatte durch diesen Extra-Punkt im Programm aber eine neue Chance. Diese nutzte er auch aus und zauberte die schnellste Runde von den Vieren auf Asphalt und in den vom Unwetter der Nacht durchweichten Offroad. Hermunen stellte sich als Zweitschnellster unter Beweis, während Adrien Chareyre und Lazzarini die Reihe auffüllten. Bernd Hiemer stand in der zweiten Reihe auf Startplatz sieben. Rechts von ihm Thierry van den Bosch und Davide Gozzini, links ein starker Christian Ravaglia.

 

Van den Bosch und Gozzini regierten den WM Auftakt

20100502_queens_2829Castelletto di Branduzzo ist den meisten Fahrern aus der WM sehr geläufig. Selbst nun, da die Bahn mit einem permanenten Asphalt versehen ist, hat fast jeder schon seine Erfahrung mit der Sky-Section, wie es bei Youthstream betitelt wird, machen dürfen. Denn immerhin war diese Bahn Schauplatz zum Auftakt der Italienischen Meisterschaft, an der ein Großteil der WM- und EM-Fahrer teilnehmen. Auch die neuen Goldentyre Pneus sind schon fast gewohnte Ware. Denn Goldentyre hat für 2010 gleich zum Doppelschlag ausgeholt und ist auch in der Italienischen Meisterschaft als Pflichtmarke vertreten.
Sechs Reifen darf jeder Fahrer während eines Wochenendes beziehen. In Castelletto ging man schon von Anfang an davon aus, dass es spätestens am Sonntag regnen würde, weshalb ein Satz schon direkt für die Regenvariante herhalten musste. Vier waren somit übrig, was dazu führte, dass die freien Trainings nur sehr spärlich genutzt wurden. Vereinzelt tauchten Fahrer auf der Bahn auf. Nur selten konnte man jemanden dabei beobachten, dass er eine Sektion im Spurt durchlief. Ivan Lazzarini (Honda/I) sparte beide freien Trainings komplett.

Die Pläne des Weltmeisters

20091003_1201_queensDrei Meisterschaften auf bekanntem Material und in alter Frische, so schaut der Plan von Bernd Hiemer aus. Er hatte ein bescheidenes Jahr 2009, welches für den damals amtierenden Weltmeister mit einer folgenschweren Verletzung beim Training in Ottobiano noch vor der Saison sein Ende nahm. „Ich bin nach wie vor in der Aufbauphase und habe vor allem noch an Kraft zuzulegen. Die ersten Rennen in der DM und Italien liegen noch in der Angesetzten Aufbauphase, doch zum WM-Auftakt ist alles wieder vollends hergestellt - Kraft, Reaktion, Fitness! Meine Betreuer bei Red-Bull überlassen da nichts dem Zufall."

Zwischenzeitlich ist wirtschaftlich viel geschehen und selbst Hiemer hat es nicht einfach. Sein Arbeitgeber KTM steckt sein Engagement im Supermoto deutlich zurück und kann den ehemaligen Werkspilot nicht mehr in Anstellung halten. Aber man ließ Hiemer nicht fallen wie eine heiße Kartoffel, sondern besann sich auf die beiden gemeinsam eingefahrenen WM-Titel und suchte nach Lösungen. Nun kann sich Hiemer über Material freuen, welches ihm Mattighofen weiterhin zur Verfügung stellen wird. An den Rennstrecken wird Bernd vom italienischen Team Motoracing unterstütz werden, einem italienischen Motorradhändler, der sich ähnlich wie HPS auf Tuning und Umbauten spezialisiert hat. Die Fahrwerksbetreuung übernimmt vollends WP-Germany. Eine Aufgabe, die vor allem für die WM mit dem neuen Reifen spezielle Anforderungen stellt. Optisch wird sich Hiemer also weiterhin orange präsentieren, doch seine Lederkombi hat er gegen das neue MVD Equipment eingetauscht, welches er nach ersten Tests sehr positiv bewertet.

Auch wenn die Entscheidung noch nicht gefällt ist, ob Hiemer nun den nationalen Fokus auf Italien oder Deutschland legen wird, er scheint sich auf die Rennen in der DM besonders zu freuen: „Bei allen Schwierigkeiten während der Saisonvorbereitung hat mich die Tatsache, wieder viel öfters in der DM dabei sein zu können, wirklich aufgebaut. Darauf freue ich mich ganz besonders!"