Groß Dölln II 2026

Der Vatertag wird traditionell in Groß Dölln verbracht, aber Petrus hatte scheinbar was dagegen. Der Donnerstag startete pünktlich zum Trainingsbeginn mit Regen und immer wenn die Strecke gerade am abtrocknen war, kam schon die nächste Husche. Wenigstens zum legendären Moppedrennen kam die Sonne raus und der Regen hatte für den Vatertag Feierabend. Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal den Modus umgestellt. Es geht nicht um die schnellsten Runden, 2026 hießen die Kategorien Best of Show, Best Pitperformance, Best Wheelie und Best of Slow.

Moppedrennen

22 Teams gingen an den Start und die meisten hatten bis kurz vor dem Start die Boliden und Verkleidungen versteckt. Um 18:00 kamen die Karten auf den Tisch und die Moppeds an den Start. Zu unserer Freude waren quasi keine hochgezüchteten Geräte am Start sondern vielmehr toll gestaltete Bikes und verrückte Outfits.

Best Wheelie

Best Wheelieversuch hätte es eher getroffen, mit der brutalen Leistung war nicht solo viel zu machen, aber hier wurde der Einsatz gekürt und da war das Team von Kackstuhl Racing ganz klar vorne. Fast jedes Mal auf Start Ziel wurde alles gegeben, Robert Glück bekam das Vorderrad am höchsten, hatte aber nicht mit der bockigen Gabel beim Aufkommen gerechnet, so bekam das neue Leder gleich mal ein paar Kampfspuren.

Best Pitperformance

Hier hat ein Team gewonnen, dass auch bei Best of Show gerne in die Podiumsränge hätte kommen können. In der Box waren die Caos Caoten aber nicht zu schlagen und durften den Pokal mit nach Hause nehmen.

Best of Slow

Die wenigsten Runden ohne lange in der Box zu stehen. Wer hätte gedacht, dass es Fahrer gibt, die diese Aufgabe so ernst nehmen. Maik Küker scheuchte die wilde Helga im Zeitlupentempo über die komplette Renndistanz. Jubel auf der Start-Ziel, Boxenstopp, alles in Zeitlupe, das muss man erst mal eine Stunde durchhalten, ohne vom Fahrzeug zu kippen. Ganz klarer Sieg und verdient Best of Slow.

Best of Show

Hier fiel die Entscheidung wirklich sehr schwer. Die Plätze 4 und 5 gingen an schön verkleidete Fahrer, vom Joker bis Supermario. Auf dem dritten Platz war das wohl am aufwändigsten gebaute Gefährt. Klippe Racing hatten über den Winter einen fahrbaren Bollerwagen gebaut, ein unglaublich cooles Teil. An der Spitze legten die beiden Teams einen heißen Fight hin. Nicht nur coole Gefährte und Verkleidungen sondern auch Action über die ganze Distanz, von Wasserbomben bis farbigem Rauch war alles dabei. Am Ende waren es die Spinnen die Römer mit ihrem Streitwagen, die den Sieg vor dem Froschkönig und seinem Huhn holten.

Nach der Siegerehrung gab es noch ein leckeres Abendessen und dann ließen wir den Herrentag noch entspannt ausklingen.

Der Freitag startete traumhaft, endlich Sonne, angenehme Temperaturen und alle hatten Bock zu fahren. Der Vormittag wurde gleich noch als Quali für die Sprintrennen gewertet und um 14:00 ging es für die Rookies in die Startaufstellung.

Rookies

Tobias Bendt und Christian Bargholz durften aus Reihe eins ins Rennen vor Tobias Witt und Atila Alvin Beck. Christian gewann den Start, bei der ersten Zieldurchfahrt war allerdings Atila vorne mit Tobias Witt und Christian direkt im Nacken. In der dritten Runde fiel Atila bis auf den vierten Platz zurück. Tobias Witt war an der Spitze und konnte den Abstand immer weiter vergrößern. Christian hatte Platz 2 und konnte sich von Tobias Bendt absetzen. Die Top 3 waren schnell auf und davon. Atila bekam dann noch Besuch von Andreas Maske, der sich zwei Ruden vor Schluss noch den vierten Platz sichern konnte. In der letzten Runde konnte Lara Kostelidis auch noch einen Angriff setzen und sicherte sich Platz 5 vor Atila. An der Spitze passierte nichts mehr. Tobias Witt gewann souverän vor Christian und Tobias Bendt.

SBK

Leo Schröder hatte die Pole, gewann den Start und legte mit einer 1:46.6 die schnellste Runde hin, startete aber außerhalb der Wertung. Melf Carstensen durfte von ganz vorne ins Rennen, vor Thorben Komatowsky und Rico Niemeier. Während Melis Kupplung am Start nicht so richtig mitspielen wollte, klappte es bei Thorben umso besser und er holte sich den Holeshot. Melf und Rico direkt dahinter. Die drei konnten dem Feld gleich ein Stück davonfahren. Schon in der zweiten Runde ging Melf in Führung und obwohl sich Thorben wehrte wie er konnte musste er auch dem deutlich stärkeren Bike von Rico Platz machen. An der Spitze war alles recht schnell eingependelt, im Kampf um den vierten Platz war allerdings richtig was los. Insgesamt 5 Fahrer kämpften bis zur letzten Runde. Lars Friese führte die Truppe an, in der letzten Runde konnten dann aber noch David Klein und und Simon Rippe an ihm vorbeigehen. Melf gewann vor Rico und Thorben.

Nach der Siegerehrung gab es dann für jede Gruppe noch zwei Turns und das wurde fleissig genutzt, der Regentag von gestern will ja wieder reingefahren werden. Wir freuen uns, dass der Freitag noch so ein schönes Motorradwetter im Gepäck hatte und möchten uns bei allen Teilnehmern, Helfern und Unterstützern für das tolle Herrentagstraining bedanken.
Ralf von Pixelrace hat wie immer die Fotos gemacht, vielen Dank hierfür.
Eure Rundenzeiten findet ihr wie immer im MotoMonster Buchungskonto oder in unserer Pitboard App.