Most I 2026

Autodrom in Most, direkt nach der EURO Moto und endlich waren die Temperaturen wieder erträglich. Der Wetterbericht hatte zwar Regen vorhergesagt, aber wir hatten Glück, blauer Himmel und trockene Strecke. Entsprechend gut war die Laune im Fahrerlager und alle drehten fleissig ihre Runden. Für die langen Sprintrennen sollte man ja vorbereitet sein. Zum Abschluss ging’s dann noch zum Streckenrundgang, abends war dann auch schnell Ruhe im Fahrerlager, alle wollten fit sein für den Renntag.
Dienstag morgen wurden wir dann aber mit Regentropfen geweckt, also erst mal mehr Zeit zum Kaffee trinken. Gegen 11 Uhr war aber erst einmal Schluß mit Regen und die Strecke trocknete langsam, aber sicher, ab. Die Rookies waren um 14 Uhr dran, allerdings fing es, 5 Minuten vor Rennstart, wieder an zu regnen. Da alle auf Slicks standen, haben wir das Rennen abgesagt und wie vormittags, Open Track gemacht. Um 17:15 war die SSP dran und eigentlich war klar, dass es ein Regenrennen wird, elf Mann gingen mit Regenreifen bewaffnet, an den Start. Hier war es genau umgekehrt, zum Rennstart wurde die Strecke immer trockener und es wurde schnell klar, dass die Regenreifen schwer leiden müssen.
SSP
Nur 11 der gemeldeten 25 Fahrer gingen an den Start, nicht jeder wollte mit Regenreifen ausrücken, auch wenn unmittelbar vor dem Start, Slicks durchaus auch denkbar gewesen wären.Frank Schauer startete allein aus der ersten Startreihe, Christoph Graf aus der zweiten Reihe und Christian Lange aus Reihe drei. Adrain Rempel und Mathias Otto folgten. Franz und Christoph starteten gut und kamen schon aus der ersten Runde mit ordentlich Vorsprung auf die Verfolger. Adrian kam als Dritter mit Mathias und Christian im Schlepptau. In der dritten Runde gingen Mathias und Christian an Adrian vorbei. Zwei Runden später, schnappte sich Christian den dritten Platz, da war die Spitze aber schon meilenweit weg. Franz hielt sich auf eins, hatte aber Christoph die ganze Zeit am Hinterrad, in der neunten Runde war es dann soweit, die Regenreifen von Franz gaben, langsam aber sicher, auf und Christoph konnte sich die Führung schnappen. Christian drehte auf einmal richtig auf, die Rundenzeiten lagen 4-5 Sekunden unter denen an der Spitze und er holte sichtbar auf. In der zehnten Runde war er am Spitzenduo angekommen und konnte relativ schnell an Franz vorbei. In der elften Runde war dann Christoph dran, eine Runde später konterte er noch einmal, aber nicht lange, Christian war einfach zu schnell und gewann das Rennen vor Christoph und Franz. Adrian hatte sich wieder sortiert und konnte doch noch an Mathias vorbei und somit den vierten Platz nach Hause fahren. Beim Weg in die Box sahen wir dann, warum Christian so schnell war, er ging als einziger im Fahrerfeld mit Slicks ins Rennen und da es immer mehr abtrocknete, ging sein Reifenpoker auf.
Der Donnerstag hatte wieder allerbestes Wetter im Gepäck, strahlender Sonnenschein und trotzdem angenehme Temperaturen. So wurden die verregneten Turns vom Vortag direkt wieder reingeholt. Nach der Mittagspause durften dann die Superbikes an den Start. Da gab es keinen Reifenpoker, Slicks waren die Wahl.
SBK
Denis Kaspar zeigte schon die vorigen 2 Tage wer den Chef im Ring ist und holte mit einer 1:37 die Pole vor Dennis Harm und Franz Schauer. Wilhelm Seitz, Michael Baczynski und Cedric Harm komplettierten die zweite Startreihe. Franz mußte schon nach der WarmUp Lap die Segel streichen, die Panigale wollte kein Rennen fahren. In Runde zwei gab es 2 Crashs, nichts schlimmes, aber ein Motorrad lag im Gefahrenbereich und so mußten wir abbrechen. Ein Restart wurde angesetzt, mit nur 10 Runden. Die erste Startreihe war deutlich ausgedünnt, Dennis war einer der im Kiesbett lag und Franz mit TD draußen. Denis gewann auch den zweiten Start und war nach kürzester Zeit auf und davon, mit konstanten 1:37 Zeiten war nichts zu wollen, ein blitzblanker Start-Ziel Sieg. Beim Kampf um die restlichen Podestplätze war dafür richtig was los. René Grundei, vom siebten Startplatz kommend, Wilhelm und Cedric fighteten wie die Berserker, gefühlt kam jede Runde ein anderer in Führung des Trios um die Ecke. Ricardo Töpfer konnte den Speed nicht ganz mitgehen und hatte dafür Michael im Nacken sitzen, in der vorletzten Runde konnte Michael dann aber Ende Stan-Ziel vorbeigehen und sicherte sich den fünften Platz vor Ricardo. In der Kampftruppe konnte Cedric in den letzten drei Runden nicht mehr ganz mithalten, am Ende war es der vierte Platz. René setzte sich gegen Wilhelm durch und wurde zweiter.
Nach der Siegerehrung durften alle noch ein paar Turns bei bestem Wetter drehen. Wir hatten einen Riesen Spaß mit euch und wollen uns bei allen Teilnehmern, Helfern und Unterstützern für das tolle Event bedanken.
Marko vom Studio 2 hat die Fotos beigesteuert, vielen Dank dafür.
Eure Rundezeiten gibt sie immer im MotoMonster Buchungskonto oder in unserer Pitboard App.


































