Most II 2026 MEC

Volle Hütte im Autodrom und der vorletzte Lauf der MEC stand auf dem Programm. Der Freitag hatte bestes Motorradwetter im Angebot und es wurde fleissig genutzt um sich einzufahren, die ersten Zeiten zu setzen und alles für das 4 Stunden Rennen vorzubereiten. Der Wetterbericht für den Renntag sah nicht sonderlich rosig aus, so wurden die Regenbikes und-reifen präpariert. In der Nacht auf den Samstag ging es dann los, Regen ohne Ende und keine Aussicht auf Besserung. Samstag Vormittag war kaum etwas auf der Strecke los, dann hatte Petrus aber ein Einsehen. Der Regen hörte auf und jede Gruppe bekam noch einen halbwegs trockenen Turn. Zum Start der Endurance war dann alles komplett trocken und Slicks waren angesagt. 43 Teams stellten sich den 4 Stunden und wir hatten Glück, es blieb trocken und außer ein paar glimpflich verlaufenden Ausritten ins Kies ist nichts passiert.

SBK

Die SBK Klasse war mit 27 Teams am stärksten besetzt und die Fahrer waren alle denkbar knapp zusammen. Krachpollnikoff mußten auf Jakob verzichten und gingen nur zu zweit an den Start. Dremo Media hatten mit Michael Baczynski einen schnellen Mitstreiter mehr, N.E.R.T. wollten die Scharte vom Poznan Rennen wieder auswetzen und Chaos Racing waren mit Jan Schwede und Lukas Formella auch gut aufgestellt. In Most kamen noch ein paar schnelle Teams dazu, die allerdings in der Meisterschaft keine Rolle spielen. Pepe Tuning zeigten dass mit ihnen zu rechnen ist, Nicht schnell aber langsam waren mit drei sackschnellen BMWs am Start und Godzilla Racing gaben sich auch mal wieder die Ehre. Krachpollnikoff zeigten von Anfang an wo der Hammer hängt, gingen schnell in Führung und gaben diese über die komplette Distanz nicht mehr ab. Ansonsten gab es kaum Teams bei denen alles glatt lief, Nicht schnell aber langsam verloren in der SafetyCar Phase unglücklich eine Runde, da halfen auch die besten Rennzeiten nichts mehr, Godzilla Racing erlaubten sich keine Fehler und konnten den zweiten Platz vor der BMW Armada sichern. Pepe Tuning hätte auch gerne noch ein Wörtchen ums Podium mitgesprochen, aber eine gerissene Kette vereitelte das, am Ende Platz 4. Dremo Media kam ebenfalls mit 128 Runden ins Ziel und wurden Fünfte, gerade einmal 15 Sekunden vor N.E.R.T. die mit Platz 6 die letzten Pokale holten. Marcel und Bärchen von MRT hatten gleich zweimal Pech, beide Aprilias gingen einmal zu Boden, nix passiert, aber ein gutes Ergebnis war somit in weiter Ferne. Krachpollnikoff sollten also einziges Team 131 Runden auf der Uhr haben und somit ganz klar den Sieg für sich entscheiden.

SSP

Gerade einmal 6 Teams gingen in der SSP Klasse an den Start, Cozy waren sehr gut aufgestellt, das Team Goldenen Ananas hat Grizzly zur Verstärkung eingekauft, Sturzbier Performance waren auch hoch motiviert und Radeberger Factory Racing beteten zum Regengott. Mit den 750er und ZF Muba Racing kamen noch zwei Teams bei denen die Meisterschaftspunkte keine Rolle spielten. Die erste halbe Stunde war noch ein bißchen Bewegung bei den Platzierungen, aber ab dann war alles richtig sortiert und es sollte sich nichts mehr änder. Cozy führten das Rennen von Anfang an und machten es ähnlich wie Krachpollnikoff, keine Fehler, schnelle Zeiten und am Ende mit 125 gefahrenen Runden ein blitzsauberer Sart-Ziel Sieg. Team goldenen Ananas waren immer in deren Nacken, konnten aber nie wirklich angreifen, mit einer Runden weniger beendeten sie die 4 Stunden als Zweite. Sturzbier Performance wurden Dritte mit 122 gefahrenen Runden. Radeberger Factory Racing hofften umsonst auf Regen, konnten aber ohne Probleme durchfahren und wurden Vierte mit 120 gefahrenen Runden.

FUN

Die Fun Klasse war mit 10 Teams gut gefüllt. Im Gegensatz zur SSP Klasse war hier deutlich mehr Drama im Rennen. Die Favoriten von MiMiMi Racing hatten mit der Tankanzeige zu kämpfen und so blieb Basti ohne Sprit liegen, hierbei verloren sie so viel Zeit dass es am Ende nur für den siebten Platz gereicht hat. Gummipuppe Racing hatten auch mit technischen Problemen zu kämpfen und mußten nach 38 Runden die Segel streichen. Konterbier Performance hatten leider einen Sturz und mit dem Motorrad war eine Weiterfahrt nicht möglich, darum auch nur 51 Runden. An der Spitze war auch einiges los, am Ende machten es PEMA Racing aber deutlich und gewannen mit 122 Runden vor der 890R Alliance. Die hatten am Ende 120 gefahrene Runden auf der Uhr und somit den zweiten Platz. WFA Racing hatten lange den dritten Platz inne, aber ein Schlußspurt der Bikeoholics ließ sie auf den vierten Platz zurückfallen. H.F. Racing und die Tiefflieger war zum ersten mal bei der MEC dabei und schlugen sich wacker mit Platz 5 und 6.

Sowohl die Zieleinfahrt in die Boxengasse als auch die Siegerehrung waren mal wieder ein Spektakel. Freibier vom Monster und ein gratis BBQ vom Autodrom trugen auch noch ihren Teil bei. Es wurde noch ein langer und lustiger abend im Fahrerlager.

Der Sonntag hatte dann das beste Wetter im Gepäck, strahlender Sonnenschein und somit beste Bedingungen für die Sprintrennen. Die Rockies durften als erste ran.

Rookies

Mike Wilmes hatte die Pole, neben Uwe Kemsies und Christian Gerling. Felix Klages, Michael Scheich und Stefan Gülde besetzten Reihe zwei. Uwe gewann den Start, war aber leider ein bißchen zu früh dran und kassierte +30 Sekunden für einen Jumpstart. Christian fand einen Turbo, schnappte sich den ersten Platz und konnte einen 20 Sekunden Vorsprung herausfahren. Dahinter gab es einen harten Fight um den zweiten Platz, Uwe, Mike und Stefan besorgten es sich die komplette Renndistanz über vom feinsten. Aufgrund der Strafe für den Jumpstart wurde es für Uwe nur der undankbare vierte Platz, Mike wurde Dritter und Stefan schnappte sich den Pokal für den zweiten Platz.

SSP

Die Pole ging nach Dänemark, William Pedersen war der Schnellste neben Manuel Aschenbrenner und Janine Wolter. Jan Weber, Oliver Bauer und Kai Zillmer durften aus der zweiten Reihe ins Rennen. William hat das Rookie Race gut gefallen und den selben Plan zurecht gelegt, ein tiptop Start-Ziel-Sieg mit 21 Sekunden Vorsprung machten die Sache klar. Auch bei der SSP war der Kampf um den zweiten Platz richtig interessant. Kai, Janine, Jan, Manuel und Oliver lieferten eine tolle Show für die Zuschauer. Janine hatte leider einen Jumpstart und bekam am Ende 30 Sekunden oben drauf, schon war der Podiumsplatz dahin. Manuel ergatterte den dritten Platz und Kai konnte die Meute hinter sich halten und durfte den Pokal für den zweiten Platz mit nach Hause nehmen.

SBK

Claudio Pundenz und Michael Baczynski waren die beiden einzigen mit 41er Zeiten und durften mit Maik Ziegler aus Reihe eins ins Rennen. Keven England, Michael Buch und Marco Muth besetzten die zweite Reihe. Michael gewann den Start, Keven kam als Zweiter aus der ersten Runde mit Marco im Schlepptau. Claudio war nur Vierter und hatte Michael im Nacken. Claudio legte eine tolle Aufholjagd hin, zuerst war Marco dran, dann schnappte er sich Keven und fuhr die Lücke zum Führenden zu. Die letzten beiden Runden war die Spitze Rad an Rad unterwegs, Michael konnte sich aber vorne halten und kam beim Fotofinish mit 8 Hundertstel Vorsprung vor Claudio als Erster durchs Ziel. Michael konnte auch noch an Marco vorbei, biß sich an Keven aber die Zähne aus und wurde Vierter hinter Kevin, Marco wurde Fünfter.

Nach den Siegerehrungen gab es noch die Möglichkeit das tolle Wetter zu genießen und die letzte Power auf der Strecke von Most liegen zu lassen.
Wir hatten mal wieder richtig viel Spaß mit Euch und wollen uns bei allen Teilnehmern, Helfern und Unterstützern für die drei tollen Tage bedanken.
Vielen Dank auch an Ralf von Pixelrace für die Fotos.
Eure Rundenzeiten gibts wie immer im MotoMonster Buchungskonto oder in unserer Pitboard App, da findet ihr auch die Meisterschaftsstände der MEC.