Oschersleben II 2026

Wochenende in der Motorsportarena und das Wetter war ein Traum, Sonnenschein und strahlend blauer Himmel. Beste Bedingungen um fleissig am Kabel zu ziehen. Es gab zwar kaum Stürze, aber einige technische Defekte, erstaunlich wie viele Bikes am Samstag den Dienst quittierten und neben der Strecke standen. Der erste Tag galt, als Quali, für die Rennen am Sonntag, nach der Rennbesprechung ging’s noch zum Streckenrundgang. Im Fahrerlager war eine tolle Stimmung und alle genossen den lauen Abend.
Sonntags standen dann die Sprintrennen auf dem Programm, die Starterfelder waren alle prall gefüllt und dieses mal waren mehr in der SSP Klasse angemeldet, als bei den Superbikes. Die SSP durfte zuerst ran.
SSP
Viktor Behrens hatte mit einer 1:32 die Pole ergattert, Moritz Oschee und Jan Lauckner komplettierten Reihe eins. Oliver Keck, Marius Heitkötter und Johannes Adamidis stellten die zweite Reihe, Olli war aber leider ein bißchen zu spät, da war die Boxenampel schon rot, also blieb sein Startplatz leer. Der Start klappte super und trotz 30 Startern gab es keine Probleme, Phillipp Heidrich machte am meisten gut, von Startplatz 21 vor bis auf den zehnten Platz. An der Spitze war es fast schon ein bißchen langweilig, Viktor gewann den Start und hatte schon nach der ersten Runde einen beachtlichen Vorsprung auf Moritz. Jan Lauckner kam als Dritter aus der ersten Runde und auch er hatte schon einiges an Abstand auf den Zweiten und bei Marius auf Vier sah es genauso aus, Luft nach vorne und nach hinten. Johannes hatte, im Gegensatz zu den meisten, eine richtig schlechte erste Runde und mußte sich vom zwölften Platz nach vorne kämpfen. An der Spitze passierte nichts mehr, Viktor gewann das Rennen vor Moritz und Jan, hier noch schönen Dank an Benny, für Jans Leihmoped. Marius sicherte sich den vierten Platz vor Johannes, der sich von 12 auf 5 vorarbeiten konnte. Simon Kosthorst zeigte, dass man nicht immer, das neuste Material braucht, mit einer RJ05 holte er sich den sechsten Platz.
Rookies
Matthias Zschiesche durfte auf der Pole parken, neben ihm Viktor Kämper und Allan Holm. Tanja Lohmann, Adrian Stöcker und Jochen Kloster griffen, aus Reihe zwei, an. Allan legte einen monumentalen Frühstart hin, trotzdem gewann Matthias den Start, Allan an seinem Heck, Philip Wischnat hatte einen super Start von Platz 8 und kam als Dritter aus der ersten Runde, mit Viktor direkt hinter ihm. Auch Roger Wolff hatte einen guten Start, von 12 vor auf Platz 5 und er hatte Ralle Vahldieck im Gepäck. Matthias behielt die Führung, in Runde drei konnte Philip an Allen vorbeigehen und sich den zweiten Platz sichern. Er konnte den Speed von Matthias nicht mitgehen, schaffte es aber einen Vorsprung auf den Dritten, Allan, rauszufahren. Der hatte allerdings alle Hände voll zu tun, Roger, Viktor und Ralle setzten ihm ordentlich zu. In der letzten Runde wurde er noch durchgereicht, am Ende war es der fünfte Platz für ihn, Roger sicherte sich den letzten Podestplatz mit 6 Hundertstel Vorsprung vor Ralle, der den undankbaren Vierten nach Hause fuhr.
SBK
Dennis Ahlf war der Schnellste bei den Superbikes und hatte mit einer 1:31.2 die Pole. Sebastian Basse und Jan Tinschert hatten auch freien Blick auf die erste Kurve. Per Behmer, Michael Kaufhold und André Katzwinkel standen in der zweiten Reihe. Leider hatten André und Jan ein technisches Problem und standen somit beide nicht in der Startaufstellung zum Rennen. Sebastian gewann den Start, aber Dennis machte schnell kurzen Prozess und kam, schon mit einer kleinen Führung, als erster auf die Start/Ziel. Sebastian hielt den zweiten Platz, hatte aber Per und Michael in Nacken sitzen. Harald Traub startete auch gut und hatte dieses Trio direkt vor sich. Tina Wang hatte hingegen ein einsames Rennen, die Top 5 waren zu weit weg und die Verfolger hatten auch schnell einen großen Abstand zu ihr. Ganz vorne gab es keine Überraschungen, Dennis fuhr das Rennen fehlerlos und sauschnell und holte sich somit den Sieg. Der Kampf um die letzten Podesplätze hingegen, war sehr spannend. Sebastian hatte zwar die ganze Zeit die Nase vorn, Per und Michael waren aber jederzeit in Schlagdistanz. In der letzten Runde war es dann soweit, Per kassierte Sebastian und holte sich den zweiten Platz. Michael wurde Vierter.
Nach der Siegerehrung war noch genug Zeit, um ein paar Runden, bei besten Verhältnissen, zu drehen.
Uns hat es riesig Spaß gemacht mit Euch und wir wollen uns bei allen Teilnehmern, Helfern und Unterstützern für das schöne Wochenende bedanken.
Jonny und Ralf von Pixelrace haben die Fotos gemacht, vielen Dank hierfür.
Eure Rundenzeiten gibt’s wie immer im MotoMonster Buchungskonto oder in unserer Pitboard App.
















































