Poznan II MEC

Volle Hütte zur Endurance in Poznan und wir hatten alle schon richtig Bock, nur das Wetter wollte nicht richtig mitspielen. Der Montag Vormittag war noch halbwegs ok, aber die Vorhersagen für den Dienstag waren eine Katastrophe. Zuerst einmal haben wir die Quali auf Montag Nachmittag verlegt, hier waren Krachpolnikoff genau richtig aufgestellt, Heiko ging mit neuen Pellen sofort raus auf die Strecke und brannte eine 1:40 in den Asphalt, ab dann ging es mit Nieselregen los. Nicht wirklich naß aber eben brenzlig, es schien als halte die 1:40 für die Pole und Heiko hatte sich schon zurückgelegt. Die Strecke war die ganze Zeit fahrbar, aber immer ein paar Tröpfchen auf dem Visier. Alle waren um die 2-3 Sekunden langsamer als sonst, nur Melf von NERT packte nochmal die Kelle aus und schlug Heikos Zeit um wenige Zehntel. Cozy waren bei den SSP am schnellsten, deutlich vor UM-Racing. In der FUN Klasse waren MiMiMi knapp vor Team KKK.
Nach dem Abendessen ging es dann noch zum Streckenrundgang, aber die ganze Zeit wurden so ziemlich alle Wetterapps dieser Welt hin- und hergezeigt.
Der Dienstag fing an wie er Montag aufgehört hatte. Die Strecke war trocken, aber immer wieder Niesel, kurz vor 12 Uhr Mittags war die Strecke dann trocken, Punkt 12 fing es dann zu regnen an und wir haben uns entschlossen die 4 Stunden auf den Mittwoch Vormittag zu verlegen. Es sollte ja noch einiges an Wasser nachkommen. Pustekuchen um 14:00 Uhr war die Strecke komplett trocken und wir konnten bis 17:30 fahren, dann war er wieder da, der Regen. In der Nacht wurde es sogar nochmal um einiges mehr.
Mittwoch und Renntag, 15 Grad, starker Wind und bis zum Rennstart um 9:00 Uhr eine trockene Strecke.
Start aus der Box und nach einer Runde hinter dem SafetyBike ging los. Da Sandra diesmal die Rennleitung übernommen hatte, durfte Rutzl endlich mal Rennen fahren. Zusammen mit Jan Schwede im Team ohne Namen wollten sie die 4 Stunden angreifen, allerdings aus der Wertung. Das Rennen lief super, keine wilden Aktionen, alle haben sich super verhalten. Um 10:50 gab es einen kleinen Sturz von Philipp von PEMA Racing und eine SafetyBike Phase. Eine halbe Stunde später haute Rutzl seine Gixxer in den Dreck, das sollte dann der letzte Einsatz vom SafetyBike gewesen sein. Das Wetter spielte auch mit es wurde jede Stunde noch ein bißchen wärmer und der Zieleilauf war dann bei strahlendem Sonnenschein und 27 Grad.
SBK
Jan vom Team ohne Namen zeigte gleich wo es lang geht und kam als erster aus der ersten fliegenden Runde. Krachpolnikoff und NERT direkt dran und schon kamen die ersten 1:40er Runden. Melf von NERT verlor nach 10 Minuten den Schalthebel und mußte schon zum ersten mal an die Box. Marcel von MRT konnte somit gleich mal den dritten Platz klar machen. Im Kampf um den vierten Platz ging es denkbar knapp her, Godzilla Racing hatten meistens die Nase vorn, Jullasch waren gut dabei, WFA Racing, kluk und gutaussehend und Chaos Racing mischten auch mit, hier wechselten immer wieder die Plätze. Das Team ohne Namen hatte eine komfortable Führung aber nach gut 2 Stunden war das Rennen dann vorbei, Rutzls Gixxe war nach dem Crash nicht mehr einsatzbereit, so gab es einen frühen Feierabend. NERT konnten den außerplanmäßigen Stop wieder aufholen und setzten sich an die Spitze vor Krachpolnikoff. Melfs BMW wollte in Poznan aber einfach nicht funktionieren, plötzlich war nur noch Notlauf angesagt und schon wieder mußte er in die Box. Sein Teamkollege Rico Niemeier mußte die Kohlen aus dem Feuer holen und ist den Großteil der Distanz alleine gefahren. Am Ende gewann das Team Krachpolnikoff, die ein makelloses Rennen ablieferten, keine Fehler machten und konstant schnelle Rundenzeiten vorlegten. NERT wurden trotz aller Probleme mit einem zweiten Platz belohnt. MRT durften den letzten Podiumsplatz einheimsen, auch wenn Bärchens Aprilia technische Gebrechen plagten, Marcel fuhr es dann nach Hause. Godzilla Racing setzten sich beim Kampf um den vierten Platz durch, WFA und Chaosracing belegten die letzten beiden Pokalränge.
SSP
Die Polesetter zeigten auch im Rennen dass sie sich etwas vorgenommen hatten und hielten die ersten beiden Stunden die Führung vor UM Racing, A-Holdet aus Dänemark und der Sturzbier Performance. Radeberger Factory Racing waren auch wieder mit dabei, aber die Truppe ist mit dem Kurs in Poznan einfach noch nicht im Reinen, dazu kamen noch die Frank Drebin Spezialeinheit und Twin Power Racing die auch noch ein paar Punkte streitig machen wollten. Team Cozy vergassen beim Wechsel den Teamtransponder, die Zeitnehmer hatten trotzdem mitgezählt, ein Missverständnis beim Transponderwechsel ließ die Truppe dann aber die Segel streichen. Damit war der Weg frei für UM Racing und das gab zusätzliche Motivation, am Ende gewannen sie mit 4 Runden Vorsprung, dahinter war es richtig knapp, Platz 2-4 hatten 124 gefahrene Runden auf der Uhr, Sturzbier Performance holten Platz 2 vor A-Holdet und der Frank Drebin Spezialeinheit, die einen sauberen Schlußspurt hinlegten. Radeberger Factory Racing bekamen Punkte für Platz 5 vor Twin Power Racing.
FUN
Team KKK wollte den Favoriten von MiMiMi Racing endlich mal Paroli bieten und setzten sich gleich zu Rennbeginn an die Spitze. PEMA Racing hatten sich auch einiges vorgenommen, aber der frühe Sturz von Philipp sollte eine Platzierung ganz vorne verhindern. WFA Racing, Das coole Team und die 890R Alliance kämpften das komplette Rennen denkbar knapp um die Plätze an der Sonne. Nach zweieinhalb Stunden war es dann soweit, MiMiMi schnappten sich die Führung und gaben sie nicht mehr ab. Am Ende waren es 2 Runden Vorsprung und die Erkenntnis das die Truppe in der FUN Klasse einfach eine Bank ist. Konstant schnelle Rundenzeiten und ein fehlerfreies Rennen, da konnte auch Team KKK nicht dagegenhalten, mit 123 gefahrenen Runden holten sie den zweiten Platz vor WFA Racing, die ein super Rennen hinlegten. Die 890R Alliance durften sich über den vierten Platz freuen, auch wenn Melina noch einmal für die letzten 5 Minuten raus mußte, Stevens KTM hatte einfach zu viel Durst. Das coole Team schnappte sich den fünften Platz und PEMA Racing hatten trotz dem Crash noch Punkte für den sechsten Platz gesichert.
Als um 13 Uhr dann abgewunken wurde gab es wieder ein buntes Treiben in der Boxengasse, Zieleinlauf bei der MEC ist einfach immer wieder ein Erlebnis. Das Wetter hielt, nichts Schlimmes passiert und wirklich spannende Kämpfe während der kompletten 4 Stunden machten richtig Laune.
Hier auch nochmal ein großer Dank an die Streckensicherung von Tor Poznan die einen super Job machten. Nach der Siegerehrung warteten noch einmal 3 Turns bei besten Streckenbedingungen auf alle Teilnehmer, ein versöhnlicher Abschluss.
Uns hat es mal wieder richtig Spaß gemacht und wir wollen uns bei allen Teilnehmern, Helfern und Unterstützern für das tolle Event bedanken. Für uns gehts jetzt direkt weiter nach Oschersleben.
Ralf von Pixelrace hat die Fotos gemacht, vielen Dank.
Eure Rundenzeiten gibts wie immer im MotoMonster Buchungskonto oder in unserer Pitboard App.























































