Vorbericht zum 6. IDM Lauf am Schleizer Dreieck

schleiz_vorberichtVom 30.07. bis zum 01.08. trifft sich die IDM zum 6. Lauf am traditionsreichem Schleizer Dreieck. Zur Einstimmung auf die Rennen gibt es einen kurzen Überblick auf die Zwischenstände in den IDM-Klassen und dem R6-Cup.

IDM Superbike

In der IDM Superbike hat sich Werner Daemen nach zwei Laufsiegen am Salzburgring bis auf 4 Punkte an den bisher souverän führenden Carl Muggeridge herangekämpft. Aus Sicht von Werner Daemen kann es in Schleiz ruhig so weitergehen. Es bleibt abzuwarten, wie Carl Muggeridge darauf antwortet.

IDM Supersport

Bei den Supersportlern sieht alles nach einem Dreikampf zwischen Damian Cudlin (Australien) und den beiden Östereichern Michael Ranseder und Günther Knobloch aus. Die Deutschen Kevin Wahr und Jesco Günter müssen hoch punkten um den Anschluss wieder herstellen zu können.

IDM 125

Toni Finsterbusch muss die zwei Rennen in Schleiz nutzen um den Vorsprung von Luca Grünwald einzudampfen. Dazu hat der Drittplazierte Matthew Roy Scholtz keine Gelegenheit. Nach seinem Sturz in Assen fällt er für 2 Monate aus und dürfte eventuell zum Saisonfinale in Hockenheim wieder dabei sein.

IDM Sidecar

Schleiz und Seitenwagen - das hat eine besondere Tradition. Die Zuschauer können sich auf ein Rennen mit Weltklassebesetzung freuen. In der Meisterschaftswertung führt Schlosser/Hofer vor Päivärinta/Hänni und Hock/Hildebrand.

Yamaha R6-Cup

Beim Yamaha R6-Cup führt nicht ganz unerwartet der Obinger Markus Reiterberger. Für die der Verfolger Luca Hansen und Lucy Glöckner besteht die Aufgabe mit einem eigenen Laufsieg die Meisterschaftsfrage bis zum letzen Lauf in Hockenheim offen zu halten.

MotoGP 09/10 - Wir spielten gegen die PS

thumb_Capcom_Gewinnspiel_titelMotoMonster forderte im Rahmen eines Konsolen-Spiele Test die PS-Redaktion heraus. Capcom stellte uns ihr neuestes Rennspiel MotoGP 09/10 zur Verfügung um ein Gewinnspiel zu veranstalten. Der Modus war schnell gefunden und wir forderten Uwe Seitz und seine Truppe zum ultimativen Spaßtest heraus. Welche Redaktion legt die bessere Performance an den Tag und wird als Sieger aus dem erbitterten Wettstreit hervorgehen.

Die komplette Story und die Chance eine X-Box zu gewinnen, bekommst Du in unserem neuen WebMagazin. Klicke einfach auf das Bild und Du kommst direkt zum Magazin. Wir empfehlen das aufklappende Fenster sofort in Vollbild zu nehmen. Oder noch besser, drück in der Navigation auf "Fullscreen"!

Link zum WebMagazin zum MotoMonster vs. PS Wettstreit.

Hier haben wir Dir außerdem ein kurzes Video vom besagten Abend zusammen geschnitten. War echt lustig!

Den gesamten Text in Reinschrift und die Infos zum Gewinnspiel kannst Du auch lesen, wenn Du auf "Weiterlesen" klickst.

GEC/DLC - Team MSF Sauerland MotoMonster auf dem Podium

DRC_10072010_IMG_3462War das Glas für das Team MSF Sauerland Moto Monster beim 6-Stunden Rennen der German Endurance Championship (GEC) nun halb voll oder halb leer ? Drei Stunden hatte das Team in Führung gelegen, doch dann begann das Team BMW Cloppenburg I pro Runde 1-2 Sekunden vom Vorsprung der Sauerländer abzuraspeln. Nach 3 Stunden und 36 Minuten übernahm dann BMW CLoppenburg I die Führung und konnte sich etwas absetzen. In der letzten Stunde schien sich das Blatt wieder zu wenden. Team MSF Sauerland kam den Führenden wieder näher. Dann wurde es etwas chaotisch - Ausfall des Live-Timings und Safety Car Phase. Im allgemeinen Durcheinander schlich sich das Team Ilmberger noch an die Sauerländer heran und übernahm buchstäblich in der letzten Sekunde den sicher geglaubten zweiten Platz.

Endergebnis zum 6-Stunden Rennen der GEC, der auch gleichzeitig der 2 Lauf zum Deutschen Langstrecken Cup (DLC) war:

  1. BMW Cloppenburg I
  2. Ilmberger Carbonparts
  3. MSF Sauerland Moto Monster
  4. MSF Sauerland Team 62
  5. JOS Motorsport

DRC in Hockenheim - Ein Blick in die zweite Liga

DRC_10072010_IMG_3732Motorrad-Straßenrennsport außerhalb der IDM findet in der Deutschen Seriensport Meisterschaft, diversen Langstrecken-Serien (GEC, Dortmunder MC, Conti Challenge, Bördesprint) diversen Marken-Cups (KTM, Triumph) und in der DMV Rundstrecken Championship (DRC) statt. Die DMV Rundstrecken Championship wird vom DMSB als die zweite Liga des Motorrad-Rundstreckensports und als Serie zur Förderung des Nachwuchses für die IDM bezeichnet. Außerdem finden die Rennen auf den entsprechenden Kursen vor dem IDM Lauf statt, um den IDM-Teams Gelegenheit zum Testen zu geben. Grund genug sich die Sache mal vor Ort anzuschauen.

Am letzten Wochenende gastierte die DRC am Hockenheimring. Im Gegensatz zu den anderen Serien wird hier zeitlich das volle IDM-Format gefahren. Am Freitag findet das freie Training statt, am Samstag das Zeittraining und Sonntag ist Renntag. Die Starterfelder waren dieses Mal eher übersichtlich. Von IDM-Startern war kaum was zu sehen. Die wenigen Zuschauer bekommen trotz der brutalen Hitze ein paar interessante Rennen zu sehen. Man wird sehen ob das Konzept des DMV mit der zweiten Liga DRC aufgeht. Zweifellos sind schnelle Fahrer in der DRC unterwegs, die sich aber mit dem Nachwuchs in der härter umkämpften IDM 125 oder im Yamaha R6-Cup messen lassen müssen. Zu Beginn der nächsten Saison wird man sehen, wer sich für höhere Aufgaben empfehlen konnte.

Die kompletten Ergebnisse gibt es auf der Homepage von Bike-Promotion.

Thomas Chareyre wie ein Blitz zur WM-Spitze

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Zum dritten Mal in der Geschichte der Supermoto Weltmeisterschaft kam es am vergangenen Wochenende im saarländischen St. Wendel zum Showdown der Besten. Auch wenn, wie schon im Bericht der DM dargestellt, die Besten nicht gleichzeitig die Schnellsten waren, so hatten es die Rennen in sich. Schon fast ein wenig übertrieben kommt einem das Geplänkel um die erste Startreihe vor. Zwei Freie Trainings sind die Vorboten zum Zeittraining, doch das Ergebnis des Letzteren sagt noch lange nichts über die erste Startreihe aus. Am Sonntagmorgen begaben sich die Brüder Chareyre, Ivan Lazzarini und Mauno Hermunen unmittelbar nach dem Warm-up in die Superpole. Thomas Chareyre, dem seine TM am Samstag im Zeittraining irgendwann den Dienst versagte, hatte durch diesen Extra-Punkt im Programm aber eine neue Chance. Diese nutzte er auch aus und zauberte die schnellste Runde von den Vieren auf Asphalt und in den vom Unwetter der Nacht durchweichten Offroad. Hermunen stellte sich als Zweitschnellster unter Beweis, während Adrien Chareyre und Lazzarini die Reihe auffüllten. Bernd Hiemer stand in der zweiten Reihe auf Startplatz sieben. Rechts von ihm Thierry van den Bosch und Davide Gozzini, links ein starker Christian Ravaglia.

 

Hitzeschlacht in der Stadt - Supermoto DM St. Wendel

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Das wohl heißeste Wochenende des Jahres und über 9.500 Zuschauer wurden in St. Wendel Zeuge von vier spannenden Rennen der Supermoto DM. Die Piloten der Deutschen Meisterschaft waren allerdings nicht alleine zu Gast in der saarländischen Motorsport-Metropole. Auch die WM und EM waren mit vor Ort und gaben ihr Bestes. Die Zeiten der DM konnte man aber auch in der WM nicht knacken. Die Reifenbindung der WM macht es den Fahrern an der Weltspitze denkbar schwer, gegen das durch den Wettbewerb bestimmte Reifenangebot aus der DM zu schlagen. Hermunen war mit 58,057 absolut schnellster Mann des Wochenendes. Im Vergleich zu Ivan Lazzarini, der mit 58,603 die schnellste WM-Zeit fuhr.

Lokalmatador Markus Volz setzte alles um einen guten Startplatz zu erlangen und wurde entsprechend belohnt. Mit etwa sieben Zehntel Rückstand auf Hermunen sicherte er sich den zweiten Startplatz. Sein Nachbar in der Startaufstellung war nur 0,001 Sekunden langsamer. Jürgen Künzel startete von Rang drei, gefolgt von Marcel Götz. Bernd Hiemer hatte die Trainings der DM auf WM-Pneus gefahren, ergatterte dadurch nur Startplatz zehn und verzichtete auf den Start in der DM.